Som­mer 2020: ganz anders als gedacht und geplant, aber auch schön. Urlaub weit ist zwar irgend­wie mög­lich, muss aber nicht unbe­dingt sein. Was tut mal also an schö­nen Tage? War­um nicht die nahe Umge­bung erkun­den? Auch aus per­sön­li­chen Grün­den sind lan­ge Rei­sen im Moment nicht ganz so ein­fach.


Und so war ich wie­der im Stadt­wald unter­wegs. Ich bin den Weg schon gefühlt 2000 Mal gegan­gen, aber jedes Mal kann ich doch was Neu­es ent­de­cken. Dies­mal hat­te ich auch die Kame­ra dabei.

Im Stadt­wald kreu­zen sich ganz vie­le ver­schie­den Wan­der­we­ge. Man­che der Mar­kie­run­gen muss aber erst suchen.

Es gibt ein­sa­me Bäu­me, die ganz hoch hin­aus wach­sen und freie Sicht auf den Him­mel und die Umge­bung haben. Außer­dem fin­de sich dort sehr vie­le Amei­sen. An einem der son­nen zuge­wand­tem Baum­stamm gibt es ganz vie­le der flei­ßi­gen Tier­chen. Ich habe dort schon deut­lich mehr von denen gese­hen, trotz­dem ist es irgend­wie beein­dru­ckend.

Die letz­ten tro­cke­nen Jah­re und auch man­che Wald­krank­hei­ten haben auch im Stadt­wald ihre Spu­ren hin­ter­las­sen. Es wird deut­lich mehr abge­holzt als sonst, was man sehr deut­lich sehen kann. Wäh­rend der Baum­fäll­ar­bei­ten sind natür­lich die Wege aus Sicher­heits­grün­den gesperrt. Das ist auch bes­ser so. Und das Ergeb­nis sieht man oft am Rand der Wege und dein säu­ber­lich auf­ge­räumt. Aber hier und da lässt man die Natur fast in Ruhe, was auch sehr wich­tig ist.

Auf dem Rund­weg gibt es auch schö­ne Ecken mit Weit­sicht auf das Mosel­tal und ein­fach so in die Fer­ne. Ein­fach nur schön…